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Aktuelles

Nachrichten von SRP Martigny

Was ist im 2017 bei SRP Martigny passiert?

Rückblickend auf das Jahr 2017 können die Projekte unserer Niederlassung wie folgt aufgezählt werden:

Ausgeführte Projekte:

  • Sanierung  Reservoir Sarreyer: Die Bauarbeiten wurden im Herbst durch eine Bauunternehmung, eine spezialisierte Firma für Beschichtungen und die Gemeindearbeiter ausgeführt. Das Bauprogramm mit Bauende 2017 konnte nur dank des grossen Einsatzes der öBL und der technischen Unterstützung durch SRP eingehalten werden.
  • Sanierung der Wasserfassung Grand Crêt: Die durch einen Steinschlag verstopfte Wasserfassung wurde wie im 2016 mit Sprengungen von den grossen Blöcken befreit. Eine Notwasserfassung wurde hinzugefügt. So kann auch bei zukünftigen Steinschlägen eine minimale Wassermenge gefasst werden.

Planung:

  • TWKW Mayentset: Auflageprojekt im Sommer abgegeben, Ausführungsprojekt inkl. öBL im 2018.
  • TWKW Morentze: Auflageprojekt wird im Januar 2018 abgegeben.
  • Reservoir Morentze: Inspektion im 2017 ausgeführt.
  • Quellfassungen la Barmasse: Auflageprojekt im Sommer abgegeben, Ausführungsprojekt inkl. öBL im 2018.
  • Sanierung Reservoir Mayentset: Planung im Gang, Ausführung inkl. öBL im 2018.

Rezertifizierung

Die SRP Ingenieur AG hat mit den Standorten Brig und Martigny die Rezertifizierung zu den Normen ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem) und ISO 14001:2015 (Umweltmanagementsystem) erfolgreich bestanden.

SRP ist in der ISO 9001 seit 1996 und in der ISO 14001 seit 2002 zertifiziert.

Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa

Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa

Dükereinhub als Luftaufnahme Dükereinhub als Luftaufnahme

Dükereinhub als Luftaufnahme

Düker am Kran hängend über der Vispa Düker am Kran hängend über der Vispa

Düker am Kran hängend über der Vispa

Erdgashochdruckleitung der Swissgas

Die Erdgashochdruckleitung der SWISSGAS, Schweizerische Aktiengesellschaft für Erdgas, dient als Transportleitung für die Gasversorgung des Grossraumes Genf sowie der Versorgung verschiedener Städte und Industrien im Kanton Wallis und Teile des Kantons Waadt.

Auf Gemeindegebiet Visp sind die Bauarbeiten der Autobahnauffahrt in Ausführung. Damit die Zufahrt zur Autobahn gebaut werden konnte, musste die Erdgasleitung vorgängig temporär umgelegt werden. Im nächsten Schritt ist derzeit die definitive Neuverlegung der Erdgasleitung auf einer Länge von ca. 950 m in Ausführung. Östlich davon befindet sich direkt anschliessend der Düker Vispa der Gasleitung. Bisher ist man im Rahmen der Dritten Rhonekorrektion und der Autobahn A9 davon ausgegangen, dass der Düker unter der Vispa belassen werden kann. Im Auflageprojekt 2005 war vorgesehen, dass die neu umzulegende Swissgasleitung jeweils auf beiden Seiten an den bestehenden Düker angeschlossen werden kann. Bei Kontrollmessungen im Jahre 2015 wurde festgestellt, dass insbesondere beim Westufer der Vispa die minimal geforderte Rohrüberdeckung bei weitem nicht mehr gegeben ist. Daher sollte nun der Ersatz des Dükers durchgeführt werden.

Die SRP Ingenieur AG wurde mit der Projektierung des neuen Gasdükers und mit der Bauleitung der gesamten Neuverlegung der Erdgasleitung beauftragt. Der Düker besteht aus Stahlrohren (Ø 323.9 mm). Geschützt wird er neben dem kathodischen Korrosionsschutz (KKS) durch eine Polyethylen-Umhüllung (2.2 mm) und zusätzlich im Bachbett durch eine Faserzementmörtelumhüllung (10 mm). Zudem wurden zwei Kabelschutzrohre DN 100 am Düker montiert. Eines dieser Kabelschutzrohre dient dem Schutz des Fernmeldekabels. Der Düker wurde auf einem Installationsplatz vor Ort zusammengesetzt und als fertiges Werk eingehoben. Montiert hat er eine Länge von ca. 51 m und ein Gewicht von ca. 5'165 kg. Der Graben für den Düker wurde durch Spundwände gesichert. Der Aushub des Grabens erfolgte unter Wasser, die Vispa wurde dazu nicht umgeleitet. Am 14. November 2017 wurde der Düker in den mit Wasser gefüllten Graben eingehoben und schliesslich kontrolliert versenkt.

Die komplette Neuverlegung der Erdgasleitung dauert gegenwärtig noch an.

Die neuverlegte Erdgasleitung sollte am 29. November 2017 eingebunden werden. Dies bedeutet, dass die Gasversorgung temporär unterbrochen werden muss, um die neue Gasleitung an die bestehende Gasleitung anschliessen zu können. Die Unterbrechung musste Swissgas (Gastransporteur) mit der Gaznat (Gasversorger) abstimmen. Wegen Bedenken der Versorgungssicherheit der Gasversorgung für den Grossraum Genf bei den aktuell tiefen Temperaturen wurde die Einbindung auf das Jahr 2018 verschoben. Infolgedessen musste die neue Erdgasleitung konserviert und geschützt werden.

Herausforderungen über das gesamte Projekt:

  • Enges Bauprogramm (Start 23.08.2017, Einhub Düker 14.11.2017, Einbindung 29.11.2017, Ende 22.12.2017)
  • Mehraufwand aufgrund von Triage-Aushub wegen Altlasten im Baugrund
  • Umfangreiche Koordination mit allen am Bau Beteiligten
  • Arbeiten im fliessenden Gewässer
  • Arbeiten unter einer 132 kV-Freileitung
  • Arbeiten im unmittelbaren Bereich der SBB-Trassee.

Zur Info: Düker = Druckleitung zur Unterquerung eines Flusses.

Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr

Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr

Getwingbrücke in Zermatt ausgewechselt - 6. bis 9. November 2017

Für den Brückenwettbewerb im Jahr 2014 - 2015 bewarben sich 29 Teams aus ganz Europa. Der Entwurf "Flügel" von SRP Ingenieur AG, gemeinsam mit Schlaich Bergermann Partner sbp GmbH und mooser.lauber.stucky architekten SIA AG, gewann den Wettbewerb. Die IG SRP - sbp erhielt den Auftrag für die Realisierung der Brücke.

Im Frühling wurden unter Bahnbetrieb die Natursteinwiderlager saniert und verstärkt.

Während einer Totalsperre konnte in drei Nächten und zwei Tagen die alte, 120ig-jährige Brücke aus­gebaut, die Widerlagerbänke teilweise abgebrochen, wieder aufbetoniert und mittels zwei Autokränen die in der Westschweiz hergestellte neue Stahlkonstruktion eingehoben werden.

Die Brücke mit einer Spannweite von 25 m besteht aus zwei pyramidenförmigen Hohlkästen aus hochwer­tigem Stahl, welche durch eine kreuzförmig angeordnete Unterspannung die Hohlkästen zu einem fach­werkartigen Tragwerk verbinden. Die Zugkraft der Unterspannung wird direkt unter die Brückenlager eingelei­tet. Die filigrane Konstruktion erlaubte eine Erhöhung des Lichtraumprofils für den Strassenverkehr um 70 cm auf 4.50 m.

Videos

Kurzfilm Einhub

Abbildung 1: Übersicht der neuen Armaturen im Serviceraum des Reservoirs mit dem Programm Sketch-UP Abbildung 1: Übersicht der neuen Armaturen im Serviceraum des Reservoirs mit dem Programm Sketch-UP

Abbildung 1: Übersicht der neuen Armaturen im Serviceraum des Reservoirs mit dem Programm Sketch-UP

Abbildung 2: Werkstattpläne wurden für jedes Rohrstück der neuen Verrohrung erstellt Abbildung 2: Werkstattpläne wurden für jedes Rohrstück der neuen Verrohrung erstellt

Abbildung 2: Werkstattpläne wurden für jedes Rohrstück der neuen Verrohrung erstellt

Nachrichten von der Zweigniederlassung Martigny Reservoir Sarreyer und TKW Mayentzet

Die Sanierung des Reser­voirs Sarreyer in der Gemeinde Bagnes wird ab Mitte September 2017 be­ginnen. Die SRP Ingenieur AG wurde als Gesamtplaner be­auftragt, diese Sanie­rungsarbeiten zu beglei­ten.

Die ganze Verrohrung wird erneuert und das System op­timiert und erweitert. Die Be­schichtung der beiden Was­serkammern wird ebenfalls ersetzt. Während der Sanie­rung muss das Reservoir in Betrieb bleiben, was eine mi­nutiöse Planung der ver­schiedenen Demontage- / Montageetappen an die Ver­rohrung verlangt.

Zusätzlich zu den üblichen Ingenieurleistungen hat SRP die Werkstattpläne für die Verrohrung sowie diverse R+I-Schemas erstellt.

 

 

Anfangs September 2017 hat die SRP AG das Bau­projekt für das neue Trinkwasser-Kleinkraftwerk (TKW) Mayentzet in der Gemeinde Bagnes abgegeben. Es wurden die Gesamt­leistungen inkl. Kurz­bericht über die Umwelt­auswirkungen sicherge­stellt.

Mit der guten Zusammen­arbeit zwischen Brig und Martigny konnten Situations­pläne, welche den Qualitäts­standards von SRP Ingenieur AG entspre­chen, mit dem Programm QGIS erstellt werden. Die Schalungspläne der Kraft­werkszentrale konnten an­hand von Schnitten des 3D-Modells von Sketch-Up er­stellt werden. Es wurden da­bei viele Erfahrungen gesam­melt, um diesen Datenaus­tausch effizienter zu ma­chen. Ende Oktober 2017 wird  das nächste Bauprojekt für ein weiteres TKW in der Ge­meinde Bagnes abgegeben.

Ausbau Lötschberg-Basistunnel - Stand der Studien

Das Vorprojekt für den Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels wurde durch die IG VALBT termingerecht im August 2017 der BLS Netz AG abgegeben.

Beim mit Stand August 2017 vorgesehenen Teilausbau  werden folgende Haupt-Elemente aus- bzw. umgebaut: Tunnel Engstlige West im Abschnitt Wengi-Ey bis Frutigen, Spaltungsweiche Mitholz, Nothaltestelle Mitholz, Tunnel West zwischen Mitholz und Ferden, doppelter Spurwechsel Ferden.

Das Vorprojekt Teilausbau wird nun dem BAV unterbreitet, um auf Anfang 2018 das grüne Licht für den Beginn des Bauprojektes und die Erstellung des Auflageprojektes für Ende 2018 zu erhalten.

Ziel ist es, dass der Lötschberg-Basistunnel in der Botschaft des Bundesrates für das FABI 2030 (Ausbauschritt 2030) enthalten ist, und somit den Halbstundentakt zwischen Bern und Brig zu ermöglichen und den Güterverkehr von der Lötschberg-Bergstrecke auf die Basisstrecke zu verlagern.

Die Grundlagen-Erarbeitung für den Entscheid STEP Ausbauschritt 2030, das Gesamt-Auflageprojekt, die Detail-Auflageprojekte, das Plangenehmigungsverfahren, die Ausschreibung der Totalunternehmen werden so geplant, dass ab dem Jahre 2021 mit der Bauausführung begonnen werden könnte.

Bis Ende 2017 ist die IG VALBT mit der Erarbeitung  möglicher Grobkonzepte und deren Einfluss auf Kosten und Termine für einen Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels beschäftigt, so dass genügend Grundlagen für eine politische Gesamtsicht zur Verfügung gestellt werden können.

Die SRP Ingenieur AG hat im Rahmen der IG VALBT für das Vorprojekt Teilausbau  die Gesamtprojektleitung, die Koordination und Erstellung der Kostenschätzung sowie die Unterstützung der Umweltspezialisten sichergestellt.

Einbau der Armierung Einbau der Armierung

Einbau der Armierung

Einbau der Schalungsspriesse und Betonieren der Ausbruchsicherung Einbau der Schalungsspriesse und Betonieren der Ausbruchsicherung

Einbau der Schalungsspriesse und Betonieren der Ausbruchsicherung

Vortrieb und Kopfsicherung aus Spritzbeton Vortrieb und Kopfsicherung aus Spritzbeton

Vortrieb und Kopfsicherung aus Spritzbeton

Wiederaufnahme Vortrieb und Fertigstellung A9 Tunnel Riedberg

Der Vortrieb beim Tunnel Riedberg wurde infolge der schon vielfach thematisierten Hangdeformationen im August 2005 eingestellt. Anfang Juni 2017 wurde der Vortrieb nach fast 12 Jahren Unterbruch wieder aufgenommen.

Der Ausbruch erfolgt neu im Schutz einer stark bewehrten Ausbruchsicherung. Diese massive Art der Ausbruchsicherung und das Einbringen direkt an der Ortsbrust sind sehr ungewöhnlich und stellen an alle Projektbeteiligten hohe Anforderungen. Die einzelnen Komponenten sind zwar von anderen Tunnelbaustellen bekannt, das System in seiner Gesamtheit stellt eine Neuheit dar.