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Aktuelles

Stand der SRP am KTH Stand der SRP am KTH

Stand der SRP am KTH

KONTAKTTREFFEN ETH ZURICH

Die SRP Ingenieur AG war am Kontakttreffen am 12.04.2018 an der ETH Hönggerberg in Zürich anwesend. Es freute uns, wieder an der Messe für Studierende des Departementes Bau, Umwelt und Geomatik der ETH Zürich teilnehmen zu dürfen. An dieser Veranstaltung nehmen wir die Gelegenheit war, mit Studenten auszutauschen und ihnen unsere Firma vorzustellen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.kth.ethz.ch.

Peter Seiler mit den vier Preisträgern und dem Präsidenten der NfGO Paul Hanselmann Peter Seiler mit den vier Preisträgern und dem Präsidenten der NfGO Paul Hanselmann

Peter Seiler mit den vier Preisträgern und dem Präsidenten der NfGO Paul Hanselmann

PREISVERLEIHUNG BESTE MATURA-ARBEITEN IN MINT-FÄCHERN

Am 12. April fand die Preisverleihung für die besten Matura-Arbeiten in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) durch die Naturforschende Gesellschaft Oberwallis (NfGO) im Kollegium Spiritus Sanctus Brig statt. Die SRP Ingenieur AG durfte wieder dieses Jahr als Sponsor das Preisgeld verleihen. Peter Seiler als Vertreter der SRP Ingenieur AG nahm an der Veranstaltung statt und nahm die Gelegenheit wahr, die Studenten für technische Berufe zu sensibilisieren.

Die Auszeichnungen gingen an Livia Guntern für ihre Arbeit über die genetisch bedingte Augenkrankheit «Retinitis Pigmentosa», Tatjana Zurbriggen, welche die Walliser Fliessgewässer auf antibiotikaresistente Bakterien untersuchte, Anna Stoffel, welche die visuelle Wahrnehmung und die optischen Täuschungen auf neurobiologischer Ebene untersuchte, und Thomas Weber, welcher einen Wahrscheinlichkeitsrechner für das japanische Kartenspiel «Yu-Gi-Oh» entwickelte. Im Artikel der Walliserbote können Sie mehr dazu erfahren.

Die SRP Ingenieur AG, das Ingenieurbüro für Bau und Umwelt mit Sitz in Brig ist mit rund 40 Mitarbeitern einer der aktiven Akteure bei der nachhaltigen Gestaltung des Raums Brig, des Kantons Wallis und sogar der Schweiz. In diesem Sinne freut es uns, ein wenig von unserer Philosophie, Einstellung und Engagement an die jungen Forscher weiterzugeben und als Sponsor die Freude der jungen Menschen an den technischen Berufen zu fördern.

Rezertifizierung

Die SRP Ingenieur AG hat mit den Standorten Brig und Martigny die Rezertifizierung zu den Normen ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem) und ISO 14001:2015 (Umweltmanagementsystem) erfolgreich bestanden.

SRP ist in der ISO 9001 seit 1996 und in der ISO 14001 seit 2002 zertifiziert.

Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa

Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa

Dükereinhub als Luftaufnahme Dükereinhub als Luftaufnahme

Dükereinhub als Luftaufnahme

Düker am Kran hängend über der Vispa Düker am Kran hängend über der Vispa

Düker am Kran hängend über der Vispa

Erdgashochdruckleitung der Swissgas

Die Erdgashochdruckleitung der SWISSGAS, Schweizerische Aktiengesellschaft für Erdgas, dient als Transportleitung für die Gasversorgung des Grossraumes Genf sowie der Versorgung verschiedener Städte und Industrien im Kanton Wallis und Teile des Kantons Waadt.

Auf Gemeindegebiet Visp sind die Bauarbeiten der Autobahnauffahrt in Ausführung. Damit die Zufahrt zur Autobahn gebaut werden konnte, musste die Erdgasleitung vorgängig temporär umgelegt werden. Im nächsten Schritt ist derzeit die definitive Neuverlegung der Erdgasleitung auf einer Länge von ca. 950 m in Ausführung. Östlich davon befindet sich direkt anschliessend der Düker Vispa der Gasleitung. Bisher ist man im Rahmen der Dritten Rhonekorrektion und der Autobahn A9 davon ausgegangen, dass der Düker unter der Vispa belassen werden kann. Im Auflageprojekt 2005 war vorgesehen, dass die neu umzulegende Swissgasleitung jeweils auf beiden Seiten an den bestehenden Düker angeschlossen werden kann. Bei Kontrollmessungen im Jahre 2015 wurde festgestellt, dass insbesondere beim Westufer der Vispa die minimal geforderte Rohrüberdeckung bei weitem nicht mehr gegeben ist. Daher sollte nun der Ersatz des Dükers durchgeführt werden.

Die SRP Ingenieur AG wurde mit der Projektierung des neuen Gasdükers und mit der Bauleitung der gesamten Neuverlegung der Erdgasleitung beauftragt. Der Düker besteht aus Stahlrohren (Ø 323.9 mm). Geschützt wird er neben dem kathodischen Korrosionsschutz (KKS) durch eine Polyethylen-Umhüllung (2.2 mm) und zusätzlich im Bachbett durch eine Faserzementmörtelumhüllung (10 mm). Zudem wurden zwei Kabelschutzrohre DN 100 am Düker montiert. Eines dieser Kabelschutzrohre dient dem Schutz des Fernmeldekabels. Der Düker wurde auf einem Installationsplatz vor Ort zusammengesetzt und als fertiges Werk eingehoben. Montiert hat er eine Länge von ca. 51 m und ein Gewicht von ca. 5'165 kg. Der Graben für den Düker wurde durch Spundwände gesichert. Der Aushub des Grabens erfolgte unter Wasser, die Vispa wurde dazu nicht umgeleitet. Am 14. November 2017 wurde der Düker in den mit Wasser gefüllten Graben eingehoben und schliesslich kontrolliert versenkt.

Die komplette Neuverlegung der Erdgasleitung dauert gegenwärtig noch an.

Die neuverlegte Erdgasleitung sollte am 29. November 2017 eingebunden werden. Dies bedeutet, dass die Gasversorgung temporär unterbrochen werden muss, um die neue Gasleitung an die bestehende Gasleitung anschliessen zu können. Die Unterbrechung musste Swissgas (Gastransporteur) mit der Gaznat (Gasversorger) abstimmen. Wegen Bedenken der Versorgungssicherheit der Gasversorgung für den Grossraum Genf bei den aktuell tiefen Temperaturen wurde die Einbindung auf das Jahr 2018 verschoben. Infolgedessen musste die neue Erdgasleitung konserviert und geschützt werden.

Herausforderungen über das gesamte Projekt:

  • Enges Bauprogramm (Start 23.08.2017, Einhub Düker 14.11.2017, Einbindung 29.11.2017, Ende 22.12.2017)
  • Mehraufwand aufgrund von Triage-Aushub wegen Altlasten im Baugrund
  • Umfangreiche Koordination mit allen am Bau Beteiligten
  • Arbeiten im fliessenden Gewässer
  • Arbeiten unter einer 132 kV-Freileitung
  • Arbeiten im unmittelbaren Bereich der SBB-Trassee.

Zur Info: Düker = Druckleitung zur Unterquerung eines Flusses.

Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr

Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr

Getwingbrücke in Zermatt ausgewechselt - 6. bis 9. November 2017

Für den Brückenwettbewerb im Jahr 2014 - 2015 bewarben sich 29 Teams aus ganz Europa. Der Entwurf "Flügel" von SRP Ingenieur AG, gemeinsam mit Schlaich Bergermann Partner sbp GmbH und mooser.lauber.stucky architekten SIA AG, gewann den Wettbewerb. Die IG SRP - sbp erhielt den Auftrag für die Realisierung der Brücke.

Im Frühling wurden unter Bahnbetrieb die Natursteinwiderlager saniert und verstärkt.

Während einer Totalsperre konnte in drei Nächten und zwei Tagen die alte, 120ig-jährige Brücke aus­gebaut, die Widerlagerbänke teilweise abgebrochen, wieder aufbetoniert und mittels zwei Autokränen die in der Westschweiz hergestellte neue Stahlkonstruktion eingehoben werden.

Die Brücke mit einer Spannweite von 25 m besteht aus zwei pyramidenförmigen Hohlkästen aus hochwer­tigem Stahl, welche durch eine kreuzförmig angeordnete Unterspannung die Hohlkästen zu einem fach­werkartigen Tragwerk verbinden. Die Zugkraft der Unterspannung wird direkt unter die Brückenlager eingelei­tet. Die filigrane Konstruktion erlaubte eine Erhöhung des Lichtraumprofils für den Strassenverkehr um 70 cm auf 4.50 m.

Videos

Kurzfilm Einhub

Ausbau Lötschberg-Basistunnel - Stand der Studien

Das Vorprojekt für den Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels wurde durch die IG VALBT termingerecht im August 2017 der BLS Netz AG abgegeben.

Beim mit Stand August 2017 vorgesehenen Teilausbau  werden folgende Haupt-Elemente aus- bzw. umgebaut: Tunnel Engstlige West im Abschnitt Wengi-Ey bis Frutigen, Spaltungsweiche Mitholz, Nothaltestelle Mitholz, Tunnel West zwischen Mitholz und Ferden, doppelter Spurwechsel Ferden.

Das Vorprojekt Teilausbau wird nun dem BAV unterbreitet, um auf Anfang 2018 das grüne Licht für den Beginn des Bauprojektes und die Erstellung des Auflageprojektes für Ende 2018 zu erhalten.

Ziel ist es, dass der Lötschberg-Basistunnel in der Botschaft des Bundesrates für das FABI 2030 (Ausbauschritt 2030) enthalten ist, und somit den Halbstundentakt zwischen Bern und Brig zu ermöglichen und den Güterverkehr von der Lötschberg-Bergstrecke auf die Basisstrecke zu verlagern.

Die Grundlagen-Erarbeitung für den Entscheid STEP Ausbauschritt 2030, das Gesamt-Auflageprojekt, die Detail-Auflageprojekte, das Plangenehmigungsverfahren, die Ausschreibung der Totalunternehmen werden so geplant, dass ab dem Jahre 2021 mit der Bauausführung begonnen werden könnte.

Bis Ende 2017 ist die IG VALBT mit der Erarbeitung  möglicher Grobkonzepte und deren Einfluss auf Kosten und Termine für einen Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels beschäftigt, so dass genügend Grundlagen für eine politische Gesamtsicht zur Verfügung gestellt werden können.

Die SRP Ingenieur AG hat im Rahmen der IG VALBT für das Vorprojekt Teilausbau  die Gesamtprojektleitung, die Koordination und Erstellung der Kostenschätzung sowie die Unterstützung der Umweltspezialisten sichergestellt.