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Aktuelles

3D-Modell 3D-Modell

3D-Modell

Stahlkonstruktion Stahlkonstruktion

Stahlkonstruktion

bestehende Apparate bestehende Apparate

bestehende Apparate

Salpetersäureherstellung, D30

Bei der Freiluftanlage D30 soll eine bestehende Stahlkonstruktion für eine neue Anlage zur Herstellung von Salpetersäure erweitert werden.

Die ursprüngliche Stahlkonstruktion der Freiluftanlage besteht aus einem 3-geschossigen Rahmentragwerk und wurde im Jahr 1991 erstellt. 1993 wurde diese mit einer Bühne erweitert. Zurzeit hat die Struktur 4 Bühnen auf Niveau: +3.48, +6.85, +12.00 und 15.40 m.

Das Ziel der Lonza AG ist, die bestehende Stahlkonstruktion um ein Feld von 2.40 x 7.00 m nach Süd zu erweitern. Die Erweiterung besteht ebenfalls aus einem 3-geschossigen Rahmentragwerk (+6.85, +12.00 und 15.40 m), welches mit den drei bestehenden Ebenen ausgesteift ist.

Die Bühnen tragen Apparate und Rohrleitungen zur Abgasreinigung.

Die Bühnen sind mit Gitterrosten belegt und durch Stahltreppen erschlossen. 

Der Auftrag besteht aus einer Erdbebenanalyse für die gesamte Struktur und einer Bemessung des Neubaus. Die Berechnungen haben ergeben, dass die Stützen aus Stabilitätsgründen zwischen Bühne +6.85 m und 12.00 m verstärkt werden müssen. Durch die Übernahme des 3-D-Modells in Form eines ifc-Files gelang eine rasche Modellierung mit dem Statikprogramm Axis VM.

Zur Berechnung der Knicklängen ist noch immer fundiertes Ingenieur Know-how erforderlich.

Die gesamte Anlage steht auf einer schlaff bewehrten, 50 cm dicken Bodenplatte.

Der Bau der neuen Stahlkonstruktion ist für Juli 2017 geplant.

Situation Steinbruch Planche-Boetrix und der angelegte See Situation Steinbruch Planche-Boetrix und der angelegte See

Situation Steinbruch Planche-Boetrix und der angelegte See

Modellierung der gesamten Stabilität der Ablagerung Modellierung der gesamten Stabilität der Ablagerung

Modellierung der gesamten Stabilität der Ablagerung

Carrières d'Arvel - Steinbruch Planche-Boetrix

In Villeneuve nutzt die Carrières d'Arvel SA Kalksteine, um Schotter für Eisenbahngleise sowie Kies und Sand für bituminöses Mischgut zu gewinnen. Dabei wurde nicht nur der Felshang abgetragen, sondern auch ein rund 10 m tiefer Aushub in der Rhoneebene erstellt. Die Ausbeute des Steinbruchs Planche-Boetrix ist  nun abgeschlossen. Infolge der Zirkulation des Grundwassers ist  ein kleiner See entstanden. An diesem Ort ist nun geplant, eine Ablagerung Typ A und Typ B von rund 1.5 Mio. m3 zu errichten. Der See muss vorgängig mit unverschmutztem Material gefüllt werden. Die SRP Ingenieur AG wurde beauftragt, technische Empfehlungen für die bereits begonnene Auffüllung des Sees abzugeben. In Zusammenarbeit mit Norbert SA und Géomod konnte unser Büro vom geologischen Baugrundmodell bis zur Modellierung der Stabilität der gesamten Ablagerung Abklärungen treffen und somit allfällige  Einwirkungen der Auffüllung des Sees berücksichtigen. Praktische und zum vorgesehenen Projekt geeignete Vorschläge konnten schlussendlich dem Bauherrn vorgestellt werden.

Fotomontage der Getwingbrücke (Wettbewerb) Fotomontage der Getwingbrücke (Wettbewerb)

Fotomontage der Getwingbrücke (Wettbewerb)

Getwingbrücke Getwingbrücke

Getwingbrücke

Statisches Modell Wettbewerbsphase (SRP Ingenieur AG, Brig) Statisches Modell Wettbewerbsphase (SRP Ingenieur AG, Brig)

Statisches Modell Wettbewerbsphase (SRP Ingenieur AG, Brig)

Getwingbrücke Zermatt, Zwischenbericht

Im August 2015 wurde über den Gewinn des Brücken-Wettbewerbs berichtet. Die Startsitzung für das Bau- und Auflageprojekt war am 22. Juni 2015. In 10 Projektsitzungen wurde die Projektierungsarbeit dokumentiert.

Das Projekt wurde in dieser Zeit weiterentwickelt und durch wichtige Massnahmen ergänzt. So konnte in Abweichung zum ursprünglichen Projekt ein durchgehendes Schotterbett geplant werden. Es stellte sich heraus, dass die Kronen der beiden Widerlager in Naturstein-Schichtmauerwerk und die Kabelanlagen mit den Kabelschächten in einem solch schlechten Zustand waren, dass sie ersetzt werden müssen. Die Sanierung der Widerlager wird bis zur Fundamentsohle durchgeführt und durch einen Betonkranz zusätzlich gesichert. Bezüglich der Trag- und Standsicherheit der über 100-jährigen Widerlager wurden sehr hohe Anforderungen gestellt, welche letztendlich auch dazu führten, dass die Wider­lager zur kontrollierten Lasteinleitung und -ab-leitung in den Baugrund vernagelt werden.

Mit Datum vom 15. Dezember 2015 wurde das Auflagedossier mit 30 Beilagen der Gornergratbahn zugestellt und im Januar 2016 dem Bundesamt für Verkehr für das Plangenehmigungsverfahren übergeben. Am 14. Januar 2016 montierte ein SRP-Team bei Schnee und Frost die Latten für die Aussteckung der Brücke.

Für die statische Berechnung verwendeten wir in der Wettbewerbsphase ein Stabwerkmodell. Schon zu diesem Zeitpunkt sahen wir, dass ein Schalenprogramm zur Berechnung des Bauprojekts erforderlich ist. Auf Basis dieser Berechnungen welche von unserem Partner spb Schlaich Bergermann und Partner, Stuttgart, durchführt wurde, gelangen auch die Stabilitätsnachweise (Blechbeulen) und Nachweise der diversen Steifen.

Der Sachverständige war mit der Prüfung des komplexen Bauwerkes ebenfalls gefordert. Er führte seine Berechnungen mit einem Stabwerkprogramm durch, welches infolge der Komplexität des Bauwerks anfänglich nicht immer die gleiche Schlussfolgerung wie bei unserer Berechnung ergab. Schliesslich konnte er am 28. Juli 2016 seinen Prüfbericht dem BAV nachliefern.

In der Gemeinde Zermatt gingen keine Einsprachen ein. Mit Ausnahme des Bundesamtes für Kultur (BAK) gaben sämtliche Behörden positive Vormeinungen ab. Das BAK forderte den Erhalt der bestehenden Fachwerkbrücke als Bestandteil des Kulturdenkmals Gornergratbahn (erste elektrifizierte Bahn).

In einem Bericht erarbeiteten wir im November und Dezember 2016 die Grundlagen zur Beurteilung des Erhaltenswertes der Brücke. Nach zwei Einigungsverhandlungen im Januar und Februar 2017 zog das BAK seine Einsprache zurück. Die Plangenehmigungsverfügung ist bis heute aber noch nicht eingetroffen.

Trotz des schwebenden Verfahrens fand am 10. November 2016 die Startsitzung für die Ausschreibung und das Ausführungsprojekt statt. Noch vor Weihnachten gingen die beiden Submissionsdossiers für die Baumeisterarbeiten (4 Dokumente mit 16 Beilagen) und Stahlbauarbeiten (4 Dokumente mit 18 Beilagen) zur Prüfung an die GGB.

Die Planung war sehr komplex, zumal angestrebt wird, die Brücke zwischen dem 6. und dem 9. November 2017 in 3 Nacht- und 2 Tagschichten einzubauen. Während dieser Zeit wird die bestehende Brücke herausgehoben, die Widerlagerbänke abgebrochen, Stahlhilfskonstruktionen zur provisorischen Abstützung der Brücke eingebaut, die Widerlagerbänke betoniert und die neue Brücke mit zwei Mobilkränen eingehoben. Parallel dazu werden Fahrleitungs-, Gleisbau und Werkleitungsarbeiten durchgeführt.

Zwischenzeitlich gingen 3 Baumeisterofferten im Einladungsverfahren und 4 Offerten für den Stahlbau im offenen Verfahren ein. Die Vergabe der Baumeisterarbeiten fand bereits statt, die Vergabe der Stahlbauarbeiten soll spätestens bis 28. April 2017 erfolgen.

Wir arbeiten zurzeit an den Ausführungsplänen für die Baumeisterarbeiten. Baubeginn für die Sanierung der Widerlager ist der 1. Mai 2017. Bis Mitte Juni muss dieser Teil der Arbeit abgeschlossen sein. Ende Oktober beginnen die Vorbereitungsarbeiten für den Wechsel der Stahlkonstruktion und im Frühling 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Überblick der Versuchsstrecke Überblick der Versuchsstrecke

Überblick der Versuchsstrecke

R3 - PRIORITÄRE MASSNAHMEN VISP, LOS 7B

Im Winter 2015-2016 wurde die 1. Bauetappe vom Los 7B von den prioritären Massnahmen der R3 in Visp zwischen der Lonza- und der Laldner-Brücke realisiert. Im Rahmen von unserem Materialbewirtschaftungsmandat haben wir einen Erosionsversuch durchgeführt. In diesem Video entdecken Sie das Resultat.

Videos

Flugaufnahme vom Erosionsversuch R3