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Aktuelles

Baustelle Mitte Juli 2018 Baustelle Mitte Juli 2018

Baustelle Mitte Juli 2018

Brücke Belvédère II vor der Instandstellung Brücke Belvédère II vor der Instandstellung

Brücke Belvédère II vor der Instandstellung

Instandstellung der Brücke Belvédère

Nach einer mehrjährigen Unter­brechung der Planungsphase konnte im Juni mit der In­standstellung der Brücke Belvédère II begonnen werden.

Die 1977 fertiggestellte Stahlbeton­brücke weist diverse Abplatzun­gen auf und zeigt relativ ausge­prägte Schäden an der Konsole, jeweils im Bereich der eingelasse­nen Köcher für die entfernbaren Leitschranken. Die gesamte Kon­sole sowie die beschä­digten Stel­len werden mittels Höchst­druck­wasserstrahlung (HDW) bis auf die Bewehrung abgetragen und re­profiliert. Die neuen Leitschran­ken werden mittels herkömmli­cher Distanzmontage auf die Kon­sole ge­schraubt. Die Fahrbahnübergänge werden neu mit herkömmlichem Belag überbrückt. Um Setzungen und Risse im Fahrbahnübergang zu minimieren, müs­sen deshalb Schleppplatten einge­baut werden. Um Platz für diese zu schaffen, müssen zu­nächst die für die drei Belvédère-Brücken charakte­ristischen Aus­kragungen hinter den Widerlagern zu­rückgebaut und durch Stützmauern er­setzt werden. Die Bau­arbeiten werden voraussichtlich Mitte September dieses Jahres abgeschlos­sen.

 

Fussgängerbrücke Sand Fussgängerbrücke Sand

Fussgängerbrücke Sand

Wasserfassung Wasserfassung

Wasserfassung

Entsander Entsander

Entsander

KW Rhone Oberwald KW Rhone Oberwald

KW Rhone Oberwald

KW Rhone Oberwald am 30. August 2018 offiziell eingeweiht

Das Laufwasserkraftwerk Gletsch-Oberwald, welches seit Januar 2018 planmässig im kommerziellen Betrieb steht, wurde am 30. August 2018 mit einer würdigen Feier offiziell eingeweiht.

Die SRP Ingenieur AG hatte die Federführung und Projektleitung der Ingenieurgemeinschaft IG GO inne und stellte neben der Projektierung der übergeordneten Materialbewirtschaftung, der Fassung Gletsch, des Entsanders Gletsch und der Annexbauten in Gletsch wie Portal, Zugangsstollen und Spülstollen auch die Bauleitung über das gesamte Projekt sicher. Weiter war die SRP Ingenieur AG für die Umsetzungs-Planung und Bauleitung der Revitalisierungsmassnahmen der Aue Sand in Oberwald zuständig. Hier sticht vorallem die neue Holzbogenbrücke über die Rhone ins Auge.

Kennzahlen Projekt: Beginn Machbarkeitsstudie 2007, Baubeginn Mai 2015, Inbetriebnahme Januar 2018, Ausbauwassermenge 5.7 m³/s, Bruttogefälle 288 m, Installierte Leistung 14 MW, Energieproduktion 41 GWh, Gesamtkosten rund 67 Mio. CHF.

 

Film Gletsch - Oberwald

Kraftwerk Breithorn - Fafleralp Kraftwerk Breithorn - Fafleralp

Kraftwerk Breithorn - Fafleralp

Kraftwerk Breithorn - Fafleralp Kraftwerk Breithorn - Fafleralp

Kraftwerk Breithorn - Fafleralp

Kraftwerk Breithorn - Fafleralp Kraftwerk Breithorn - Fafleralp

Kraftwerk Breithorn - Fafleralp

Kraftwerk Breithorn - Fafleralp

Der Fortschritt der Arbeiten für das Kraftwerk Breithorn-Fafleralp entspricht trotz schnee– und lawinenreichem Winter dem gewünschten Zeitplan.

Die Betonarbeiten bei der Zentrale sind fertig ausgeführt und ab Mitte August findet eine intensive Phase mit vielen diversen, zu koordinierenden Arbeiten (Hallenkran, Elektromechanik, Maler, Haus­installateur, Stahlbauer, Sanitär, Dachdecker, …) statt. Für die Fassaden der Zentrale wurden hohe Anforde­rungen vom Architekten bezüglich Sichtbeton vorgegeben. Die sicht­baren Fassaden wurden gemäss einem De­tailplan mit rauen Brettern geschalt, so dass das Schalungsbild auch zwi­schen den verschiedenen Fassaden und bei einer schrägen Untersicht durchgeht.

Die Grabarbeiten für die Druckleitung begannen Ende Juli. Während zwei Wochen wurde inten­siv gearbeitet. Das Ziel ist, die Landschaft möglichst zu schonen (zum Teil befindet sich die Druckleitung in einem BLN-Gebiet). Die Druckleitung wird im Be­reich der provisorischen Zufahrt zur Baustelle  Wasserfassung / Ent­sander ver­legt, um den Eingriff zu minimieren. Somit ergab sich ein Baustopp von zwei Wochen für die Baustelle der Wasserfassung und des Entsanders.

Bei Wasserfassung und Ent­sander sind die Betonarbeiten gut fortgeschritten. Zuerst musste eine Wasserumleitung gebaut werden. Di­verse Vorbereitungsarbeiten für den Stahlwasserbau (Spülleitung Ent­sander, Tirolerrechen, Beruhigungsre­chen, …) und für die Montage der Schützen (Grundablass, Schotter­gasse) sind jetzt in Ausführung. Diese Teile werden anfangs September auf Platz montiert. Aufgrund der Entfernung und der schwierigen Erreichbarkeit wird die Wasserfassung so konzipiert, dass ei­ne totale Fernbedienung und Fern­überwachung mit Kamera und diversen Sensoren möglich sind.

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

Chineggabrücke - Zwischenbericht Bauausführung

Umfahrung Stalden - Nach der Winterpause wurden ab Ende März die Bauarbeiten für die Chineggabrücke wiederaufgenommen.

Von der frei zugänglichen Plattform können sich Schaulustige und Besucher einen Überblick vom derzeitigen Baufortschritt verschaffen. Im Talgrund steht auf einem 100 m3 grossen Betonfundament der mächtige Kran mit einer Hakenhöhe von 85 m bei einer Ausladung von 75 m. Neben dem Kran wird der Pfeiler 1 erstellt. Die Bewehrung der vierten von insgesamt 14, jeweils ca. 4 m hohen Etappen, ist in Arbeit. Ungefähr 70 m südlich davon wird die 2. Etappe des Pfeilers 2 betoniert. Im Wochenrhythmus werden jeweils eine Etappe der beiden Pfeiler erstellt, so dass bis in 10 Wochen beide Pfeiler ihre planmässige Höhe erreicht haben werden. Die bis zu 3-lagige Bewehrung der Pfeiler musste mit speziellen, mehrteiligen Bügeln auf den konischen Anzug von 100:1 der Pfeiler abgestimmt werden. Trotz der dichten Bewehrung funktioniert der Betoniervorgang hervorragend. Für die Kletterschalung wird eine aus vielen gerundeten Stahllamellen bestehende Elementschalung verwendet, wie sie auch beim Bau von grossen Windmühlen eingesetzt wird. Nach jeder Etappe werden Elemente ausgebaut, um den gewünschten Anzug des Pfeilers zu erreichen.

Für die Nachbehandlung der runden Pfeiler mit einem Durchmesser von 3.60 m am Pfeilerfuss und 2.20 m am -kopf hatte der Polier eine ganz spezielle Idee. Die Pfeiler werden mit Frischhaltefolie aus dem Lebensmittelgeschäft mit 25 cm Überlappung umwickelt. Das Ergebnis ist überzeugend. Die Folie ist luftdicht, so dass sich hinter der Folie, wie gewünscht, Kondenswasser bilden kann. Der Beton ist damit wirksam vor vorzeitigem Austrocknen geschützt.

Das Lehrgerüst und die Trogschalung der ersten von insgesamt vier Etappen ist erstellt. Damit lässt sich die Dimension der bis zu 13 m breiten Brücke erkennen. Die erste Etappe ist mit der Aufweitung um 3.0 m und dem schräg zur Brückenachse angeordneten Widerlager Nord bezüglich der Geometrie gleichzeitig die komplizierteste Etappe.

Die Brücke wird als sogenannte integrale Brücke erstellt. Das bedeutet, dass Widerlager und Pfeiler monolithisch mit dem Brückenüberbau verbunden werden. Möglich ist dies wegen der grossen Krümmung der Brücke mit einem maximalen Kurvenradius von 135 m bei einer Brückenlänge von 270 m. Einzig über dem sogenannten Zwischenauflager auf dem Felsvorsprung wurde bereits ein allseitig verschiebliches Kalottenlager eingebaut. Die Abmessungen der oberen Ankerplatte betragen 1'330 x 1'010 mm. Das Montagegewicht des Lagers beträgt 3'080 kg.  

Mit der Bewehrung des Brückentroges wurde begonnen. Es werden 4-schnittige Bügel eingebaut und jeden Meter werden Kabelhalter montiert, welche die bis zu 6 Spannkabel mit jeweils 27 7-drähtigen Litzen bis nach dem Betonieren auf der richtigen Höhe festhalten werden. Der Trog der ersten Etappe soll Ende Mai betoniert sein.

 

Artikel im RZ-Magazin: Umfahrung Stalden

Enge Platzverhältnisse im Gleisfeld Enge Platzverhältnisse im Gleisfeld

Enge Platzverhältnisse im Gleisfeld

Waschhalle Waschhalle

Waschhalle

Technikraum Technikraum

Technikraum

SBB Durchlaufreinigungsanlage (DLR) Brig

Die SBB investiert in Brig rund 14 Millionen Franken in den Bau einer neuen Aussenreinigungsanlage für Züge des Fern- und Regionalverkehrs.

Die Inbetriebnahme erfolgt nach einem zweimonatigen Probebetrieb voraussichtlich im August 2018. In der neuen, 90 Meter langen Halle können einstöckige und doppelstöckige Kompositionen bis zu einer Länge von 300 Metern gewaschen werden. Die Anlage funktioniert vollautoma­tisch und reinigt jährlich rund 3'400 Züge beziehungsweise gegen 25'000 Wagenkasten. Dank der neuen Waschtechnik werden die Züge sauberer. Brig ist Endbahnhof verschiedener Strecken und daher als Standort für die Reinigungsanlage interessant.

Die neue Anlage zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Verfügbarkeit und Sauberkeit: Die Anordnung der Bürsten decken die Konturen der Flotte ab
  • Effizienz: Vollautomatisierung
  • Umweltschutz: Rezirkulation von mindestens 1/3 des Abwassers

SRP ist als Gesamtleiter und Spezialist für die Bauarbeiten für die Phase Realisierung verantwortlich. Die Planauflage erfolgt in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partnerbüro.