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Aktuelles

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

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Chineggabrücke

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

Chineggabrücke Chineggabrücke

Chineggabrücke

Chineggabrücke - Zwischenbericht Bauausführung

Umfahrung Stalden - Nach der Winterpause wurden ab Ende März die Bauarbeiten für die Chineggabrücke wiederaufgenommen.

Von der frei zugänglichen Plattform können sich Schaulustige und Besucher einen Überblick vom derzeitigen Baufortschritt verschaffen. Im Talgrund steht auf einem 100 m3 grossen Betonfundament der mächtige Kran mit einer Hakenhöhe von 85 m bei einer Ausladung von 75 m. Neben dem Kran wird der Pfeiler 1 erstellt. Die Bewehrung der vierten von insgesamt 14, jeweils ca. 4 m hohen Etappen, ist in Arbeit. Ungefähr 70 m südlich davon wird die 2. Etappe des Pfeilers 2 betoniert. Im Wochenrhythmus werden jeweils eine Etappe der beiden Pfeiler erstellt, so dass bis in 10 Wochen beide Pfeiler ihre planmässige Höhe erreicht haben werden. Die bis zu 3-lagige Bewehrung der Pfeiler musste mit speziellen, mehrteiligen Bügeln auf den konischen Anzug von 100:1 der Pfeiler abgestimmt werden. Trotz der dichten Bewehrung funktioniert der Betoniervorgang hervorragend. Für die Kletterschalung wird eine aus vielen gerundeten Stahllamellen bestehende Elementschalung verwendet, wie sie auch beim Bau von grossen Windmühlen eingesetzt wird. Nach jeder Etappe werden Elemente ausgebaut, um den gewünschten Anzug des Pfeilers zu erreichen.

Für die Nachbehandlung der runden Pfeiler mit einem Durchmesser von 3.60 m am Pfeilerfuss und 2.20 m am -kopf hatte der Polier eine ganz spezielle Idee. Die Pfeiler werden mit Frischhaltefolie aus dem Lebensmittelgeschäft mit 25 cm Überlappung umwickelt. Das Ergebnis ist überzeugend. Die Folie ist luftdicht, so dass sich hinter der Folie, wie gewünscht, Kondenswasser bilden kann. Der Beton ist damit wirksam vor vorzeitigem Austrocknen geschützt.

Das Lehrgerüst und die Trogschalung der ersten von insgesamt vier Etappen ist erstellt. Damit lässt sich die Dimension der bis zu 13 m breiten Brücke erkennen. Die erste Etappe ist mit der Aufweitung um 3.0 m und dem schräg zur Brückenachse angeordneten Widerlager Nord bezüglich der Geometrie gleichzeitig die komplizierteste Etappe.

Die Brücke wird als sogenannte integrale Brücke erstellt. Das bedeutet, dass Widerlager und Pfeiler monolithisch mit dem Brückenüberbau verbunden werden. Möglich ist dies wegen der grossen Krümmung der Brücke mit einem maximalen Kurvenradius von 135 m bei einer Brückenlänge von 270 m. Einzig über dem sogenannten Zwischenauflager auf dem Felsvorsprung wurde bereits ein allseitig verschiebliches Kalottenlager eingebaut. Die Abmessungen der oberen Ankerplatte betragen 1'330 x 1'010 mm. Das Montagegewicht des Lagers beträgt 3'080 kg.  

Mit der Bewehrung des Brückentroges wurde begonnen. Es werden 4-schnittige Bügel eingebaut und jeden Meter werden Kabelhalter montiert, welche die bis zu 6 Spannkabel mit jeweils 27 7-drähtigen Litzen bis nach dem Betonieren auf der richtigen Höhe festhalten werden. Der Trog der ersten Etappe soll Ende Mai betoniert sein.

 

Enge Platzverhältnisse im Gleisfeld Enge Platzverhältnisse im Gleisfeld

Enge Platzverhältnisse im Gleisfeld

Waschhalle Waschhalle

Waschhalle

Technikraum Technikraum

Technikraum

SBB Durchlaufreinigungsanlage (DLR) Brig

Die SBB investiert in Brig rund 14 Millionen Franken in den Bau einer neuen Aussenreinigungsanlage für Züge des Fern- und Regionalverkehrs.

Die Inbetriebnahme erfolgt nach einem zweimonatigen Probebetrieb voraussichtlich im August 2018. In der neuen, 90 Meter langen Halle können einstöckige und doppelstöckige Kompositionen bis zu einer Länge von 300 Metern gewaschen werden. Die Anlage funktioniert vollautoma­tisch und reinigt jährlich rund 3'400 Züge beziehungsweise gegen 25'000 Wagenkasten. Dank der neuen Waschtechnik werden die Züge sauberer. Brig ist Endbahnhof verschiedener Strecken und daher als Standort für die Reinigungsanlage interessant.

Die neue Anlage zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Verfügbarkeit und Sauberkeit: Die Anordnung der Bürsten decken die Konturen der Flotte ab
  • Effizienz: Vollautomatisierung
  • Umweltschutz: Rezirkulation von mindestens 1/3 des Abwassers

SRP ist als Gesamtleiter und Spezialist für die Bauarbeiten für die Phase Realisierung verantwortlich. Die Planauflage erfolgt in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partnerbüro.

 

Stand der SRP am KTH Stand der SRP am KTH

Stand der SRP am KTH

KONTAKTTREFFEN ETH ZURICH

Die SRP Ingenieur AG war am Kontakttreffen am 12.04.2018 an der ETH Hönggerberg in Zürich anwesend. Es freute uns, wieder an der Messe für Studierende des Departementes Bau, Umwelt und Geomatik der ETH Zürich teilnehmen zu dürfen. An dieser Veranstaltung nehmen wir die Gelegenheit war, mit Studenten auszutauschen und ihnen unsere Firma vorzustellen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.kth.ethz.ch.

Rezertifizierung

Die SRP Ingenieur AG hat mit den Standorten Brig und Martigny die Rezertifizierung zu den Normen ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem) und ISO 14001:2015 (Umweltmanagementsystem) erfolgreich bestanden.

SRP ist in der ISO 9001 seit 1996 und in der ISO 14001 seit 2002 zertifiziert.

Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa

Kontrolliertes Versenken des Dükers in der Vispa

Dükereinhub als Luftaufnahme Dükereinhub als Luftaufnahme

Dükereinhub als Luftaufnahme

Düker am Kran hängend über der Vispa Düker am Kran hängend über der Vispa

Düker am Kran hängend über der Vispa

Erdgashochdruckleitung der Swissgas

Die Erdgashochdruckleitung der SWISSGAS, Schweizerische Aktiengesellschaft für Erdgas, dient als Transportleitung für die Gasversorgung des Grossraumes Genf sowie der Versorgung verschiedener Städte und Industrien im Kanton Wallis und Teile des Kantons Waadt.

Auf Gemeindegebiet Visp sind die Bauarbeiten der Autobahnauffahrt in Ausführung. Damit die Zufahrt zur Autobahn gebaut werden konnte, musste die Erdgasleitung vorgängig temporär umgelegt werden. Im nächsten Schritt ist derzeit die definitive Neuverlegung der Erdgasleitung auf einer Länge von ca. 950 m in Ausführung. Östlich davon befindet sich direkt anschliessend der Düker Vispa der Gasleitung. Bisher ist man im Rahmen der Dritten Rhonekorrektion und der Autobahn A9 davon ausgegangen, dass der Düker unter der Vispa belassen werden kann. Im Auflageprojekt 2005 war vorgesehen, dass die neu umzulegende Swissgasleitung jeweils auf beiden Seiten an den bestehenden Düker angeschlossen werden kann. Bei Kontrollmessungen im Jahre 2015 wurde festgestellt, dass insbesondere beim Westufer der Vispa die minimal geforderte Rohrüberdeckung bei weitem nicht mehr gegeben ist. Daher sollte nun der Ersatz des Dükers durchgeführt werden.

Die SRP Ingenieur AG wurde mit der Projektierung des neuen Gasdükers und mit der Bauleitung der gesamten Neuverlegung der Erdgasleitung beauftragt. Der Düker besteht aus Stahlrohren (Ø 323.9 mm). Geschützt wird er neben dem kathodischen Korrosionsschutz (KKS) durch eine Polyethylen-Umhüllung (2.2 mm) und zusätzlich im Bachbett durch eine Faserzementmörtelumhüllung (10 mm). Zudem wurden zwei Kabelschutzrohre DN 100 am Düker montiert. Eines dieser Kabelschutzrohre dient dem Schutz des Fernmeldekabels. Der Düker wurde auf einem Installationsplatz vor Ort zusammengesetzt und als fertiges Werk eingehoben. Montiert hat er eine Länge von ca. 51 m und ein Gewicht von ca. 5'165 kg. Der Graben für den Düker wurde durch Spundwände gesichert. Der Aushub des Grabens erfolgte unter Wasser, die Vispa wurde dazu nicht umgeleitet. Am 14. November 2017 wurde der Düker in den mit Wasser gefüllten Graben eingehoben und schliesslich kontrolliert versenkt.

Die komplette Neuverlegung der Erdgasleitung dauert gegenwärtig noch an.

Die neuverlegte Erdgasleitung sollte am 29. November 2017 eingebunden werden. Dies bedeutet, dass die Gasversorgung temporär unterbrochen werden muss, um die neue Gasleitung an die bestehende Gasleitung anschliessen zu können. Die Unterbrechung musste Swissgas (Gastransporteur) mit der Gaznat (Gasversorger) abstimmen. Wegen Bedenken der Versorgungssicherheit der Gasversorgung für den Grossraum Genf bei den aktuell tiefen Temperaturen wurde die Einbindung auf das Jahr 2018 verschoben. Infolgedessen musste die neue Erdgasleitung konserviert und geschützt werden.

Herausforderungen über das gesamte Projekt:

  • Enges Bauprogramm (Start 23.08.2017, Einhub Düker 14.11.2017, Einbindung 29.11.2017, Ende 22.12.2017)
  • Mehraufwand aufgrund von Triage-Aushub wegen Altlasten im Baugrund
  • Umfangreiche Koordination mit allen am Bau Beteiligten
  • Arbeiten im fliessenden Gewässer
  • Arbeiten unter einer 132 kV-Freileitung
  • Arbeiten im unmittelbaren Bereich der SBB-Trassee.

Zur Info: Düker = Druckleitung zur Unterquerung eines Flusses.

Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr

Einweihung am 10.11.2017, 12.33 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.02 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr

Einbau neue Brücke am 08.11.2017, 03.09 Uhr

Getwingbrücke in Zermatt ausgewechselt - 6. bis 9. November 2017

Für den Brückenwettbewerb im Jahr 2014 - 2015 bewarben sich 29 Teams aus ganz Europa. Der Entwurf "Flügel" von SRP Ingenieur AG, gemeinsam mit Schlaich Bergermann Partner sbp GmbH und mooser.lauber.stucky architekten SIA AG, gewann den Wettbewerb. Die IG SRP - sbp erhielt den Auftrag für die Realisierung der Brücke.

Im Frühling wurden unter Bahnbetrieb die Natursteinwiderlager saniert und verstärkt.

Während einer Totalsperre konnte in drei Nächten und zwei Tagen die alte, 120ig-jährige Brücke aus­gebaut, die Widerlagerbänke teilweise abgebrochen, wieder aufbetoniert und mittels zwei Autokränen die in der Westschweiz hergestellte neue Stahlkonstruktion eingehoben werden.

Die Brücke mit einer Spannweite von 25 m besteht aus zwei pyramidenförmigen Hohlkästen aus hochwer­tigem Stahl, welche durch eine kreuzförmig angeordnete Unterspannung die Hohlkästen zu einem fach­werkartigen Tragwerk verbinden. Die Zugkraft der Unterspannung wird direkt unter die Brückenlager eingelei­tet. Die filigrane Konstruktion erlaubte eine Erhöhung des Lichtraumprofils für den Strassenverkehr um 70 cm auf 4.50 m.

Videos

Kurzfilm Einhub