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"ES WURDE EINFACH ANGEPACKT"

Ein Jahr nach dem unterwarteten Wassereinbruch ist der Lötschberg-Basistunnel saniert. Eine neue Kaverne für 15 Millionen Franken soll mehr Sicherheit bieten. Die 30 m östlich der Oströhre in den Berg gehauene neue Kaverne ist 150 m lang. Inklusive Zugang und Ausgang wurden dafür im Sprengvortrieb 12'000 m³ Fels abgebaut. Das Sand-Absetzbecken hat ein maximales Fassungsvermögen von 2'000 m³, was in etwa einem olympischen Schwimmbecken entspricht.

Dies und mehr war möglich, Dank der Zusammenarbeit zwischen Engineering, Baufirma und den bahneigenen Diensten.

Die SRP Ingenieur AG ist stolz diese Herausforderung gemeistert zu haben. Mit Peter Seiler, als erfahrener Ingenieur, und seinem interdisziplinären Team bestehend aus konstruktiven Ingenieuren, Wasserbauingenieuren, Bauleitern, und erfahrenen Zeichnern war es möglich unter Hochdruck ein ausführungsreifes Projekt zu planen und umzusetzen.

 

Sanierung Oströhre Lötschberg-Basistunnel

 

Quelle: Walliser Bote / BZ Berner Zeitung

 

 

IM GLEICHGEWICHT MIT TECHNIK UND NATUR

Getreu unserem Motto, darf die SRP Ingenieur im gesamten Wallis spannende Projekte im Gleichgewicht mit Technik und Natur realisieren. Neben dem Hochwasserschutzprojekt an der Vispa, dürfen unsere Spezialisten im Wasserbau aktuell aufgrund der Niedrigwasserperiode bedeutende Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekte an der Rhone ausführen.

Neben den klassischen geo- und dammbautechnischen Massnahmen zum Schutz vor Hochwasser, werden auch renaturierende Aspekte wie Initialgerinne mit eigendynamischem Entwicklungspotenzial, Herstellen der ökologischen Durchgängigkeit, aber auch Naherholungsaspekte für die Bevölkerung berücksichtigt.

Wir sind stolz als Walliserunternehmen mit unserem Hauptsitz in Brig und der Zweigniederlassung in Martigny sprachenübergreifende Herausforderungen annehmen zu können.

"Millimeterarbeit war gefordert."

Wie der WalliserBote am 18. Februar 2021 berichtete, wurde am gestrigen Mittwoch die Fussgängerbrücke im Chatzuhüs, welche die "Inselti" mit dem rechten Vispaufer verbindet, angehoben. Dieser Hubvorgang war nötig, um die Brücke entsprechend der hochwassertechnischen Randbedingungen neu positionieren zu können.

Die SRP Ingenieur AG darf im Auftrag der Gemeinde Visp und des Kanton Wallis das Mandat für den Hochwasserschutz Vispa Los 3 ausführen und tritt als Gesamtleiter, Fachplaner, Oberbauleitung, Bauleitung und Umweltbaubegleitung auf. Das Projekt ist exemplarisch für das interdisziplinäre Arbeiten bei SRP. So kann SRP den Bauherrn nicht nur bei flussbaulichen Projekten bedienen, sondern kann zudem geotechnisch oder statische Herausforderungen annehmen.

 

Quelle: Walliser Bote / pomona.media

 

 

 

QUALITÄT SEIT MEHR ALS 50 JAHREN | REZERTIFIZIERT BIS ENDE 2023

Wir sind stolz die Rezertifizierung bei der SQS - Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme für die ISO 9001 (Qualitätsmanagementnorm) und ISO 14001 (Umweltmanagementnorm) bestanden zu haben.

Neue Fräsmaschine

In Martigny konnte ein interdisziplinäres Projekt für Hydro Exploitation realisiert werden. Zu Beginn des Jahres 2019 plante der Bauherr die Installation einer neuen Fräsmaschine in seiner zentralen Werkstatt in Martigny.

Diese Fräsmaschine benötigte eine spezifische Fundation. Das Projekt begann mit einer Vorstudie im Februar 2019. Die Submission wurde im Frühling durchgeführt. Während der Projektierung wurde festgestellt, dass sich die betroffene Parzelle im Kataster der belasteten Standorte befindet. Zusätzlich zur Projektleitung und zur örtlichen Bauleitung wurde dann die SRP Ingenieur AG als Altlastenfachspezialist vom Bauherrn beauftragt. Die chemischen Analysen haben eine starke Belastung (vor allem mit Chrom) des gesamten Aushubmaterials aufgedeckt. Das Material musste dementsprechend in eine Behandlungsanlage abtransportiert werden.

Diese Maschine ist einzigartig in der Westschweiz. Sie verfügt über einen fixen Tisch und einen Drehtisch, wo Teile bis zu einem Gewicht von 20 Tonnen und 150 Drehungen pro Minute bearbeitet werden können.

Die Toleranzen für den Bau des Fundaments und der zulässigen Verformungen sind weit über den üblichen Werten der SIA-Normen. Zur Gewährleistung der geforderten Genauigkeiten auch während des Betriebes, musste ein 150 m3 grosses Fundament erstellt werden.

Die Herausforderung dieses Projektes waren einerseits der Umgang mit der Altlastenproblematik auf einer bereits bebauten Parzelle sowie das Erfüllen der höchsten Ansprüche an die zulässigen Verformungen und Ausführungstoleranzen. Nach der ersten Betriebsperiode konnte der Bauherr erfolgreich die Teile mit der gewünschten Genauigkeit, in der Grössenordnung von hundertstel Millimetern, fräsen.

 

SRP bei der Masterreise der Umweltingenieure ETHZ

Die SRP Ingenieur AG durfte am 14. September 2020 für die Umweltingenieure der ETH Zürich im Rahmen ihrer Masterreise durch die Schweiz eine Begehung im Raum Oberwallis organisieren und begleiten. Von Ausserberg wanderten wir nach Raron, mit wunderschöner Aussicht auf das Rhone-Tal und diversen Zwischenstopps an verschiedenen Standorten. Dabei konnten wir über drei Grossprojekte der Region informieren, bei welchen die SRP Ingenieur AG massgebend beteiligt war, respektive immer noch ist. Der rege Austausch ermöglichte uns über den Lötschbergbasis-Tunnel, die A9 Autobahn und die 3. Rhonekorrektion zu berichten, wobei der Fokus jeweils bei den Umweltaspekten lag. Wir konnten uns dazu mit den Studenten vor allem über die Themen Naturgestaltung und Kulturland intensiv austauschen.

SRP-Mitarbeiteranlass September 2020 im Raum Brig

Alle Jahre findet im September der Mitarbeiteranlass der SRP Ingenieur AG statt. Mit dem Anlass soll die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, aber auch gegenüber den Angehörigen ausgedrückt werden. Nicht selten geben unsere Familien, unsere Partner den notwendigen Rückhalt, so dass wir als Team langfristig erfolgreich und mit grossen Einsatz Projekte realisieren können.

In diesem Jahr haben wir vor dem eigentlichen Festakt verschiedene Workshops mit den Mitarbeitern durchgeführt, natürlich unter Berücksichtigung der entsprechenden Covid19-Regelungen.

Ein Teil der SRP'ler hat in der regional ansässigen Metzgerei Molinari Sempione in Brig, unter den fachlichen Augen des Metzgermeisters Trockenfleisch eingelegt. Dabei durften wir viel über die verschiedenen Fleischstücke erfahren und konnten unsere Kräuterkunde erweitern. Das eingelegte Fleisch reift nun beim Metzger und wird anschliessend den fleissigen Mitarbeitern übergeben. Der andere Teil der SRP'ler kam in den Genuss einer Weindegustation bei der Marx Weine GmbH in Termen. Marx Weine sind ein kleines Weingut mit regionalem Anbau. Zum Abschluss durfte jeder Teilnehmer ein kleines Weinpaket als Erinnerung mitnehmen.

Treu unserer Philosophie "Einheimisch ausbilden, Region stärken, Zukunft sichern", hat die SRP AG bei den Workshops und dem anschliessenden Festakt bewusst auf regionale Betriebe gesetzt. So durften wir zum krönenden Abschluss mit unseren Familien und Partnern den Abend im Restaurant Ambassador Le Jardin in Brig geniessen. Die Mitarbeiter vom "Cheminots" haben SRP einen unvergleichlichen und unvergesslichen Abend gestaltet. Sowohl die Kulinarik als auch das Ambiente wurden auf hohem Niveau präsentiert.

Gebührend durften wir beim Anlass unsere diesjährigen Jubilare auszeichnen.

Kristina Velickovic, 10 Jahre bei SRP
Oriana Cordaro, 10 Jahre bei SRP

Léonard Murisier, 10 Jahre bei SRP
Norbert Imboden, 15 Jahre bei SRP

Wir sind stolz auf treue Mitarbeiter zählen zu können und mit unserem interdisziplinären Team von rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in Zukunft als richtungsweisende Akteure mit Verantwortung, Innovation und Sachverstand den zukünftigen Lebensraum Brig, Wallis und Schweiz mitgestalten zu können.

BESTE MATURA-ARBEITEN IN MINT-FÄCHERN 2020 BESTE MATURA-ARBEITEN IN MINT-FÄCHERN 2020

BESTE MATURA-ARBEITEN IN MINT-FÄCHERN 2020

PREISVERLEIHUNG BESTE MATURA-ARBEITEN IN MINT-FÄCHERN

Die SRP Ingenieur AG durfte wie in den vergangenen Jahren das Preisgeld für die besten Matura-Arbeiten in MINT-Fächern am 20. August 2020 am Kollegium Spiritus Sanctus in Brig übergeben. Die Arbeiten von folgenden Maturanden wurden belohnt:

1. Preis: Matteo Chiabotti - Einfluss des Windes auf Wolkenkratzer
2. Preis: Tobias Zimmermann - Die Kunst der verborgenen Übermittlung von Informationen
3. Preis: Gabriela Kuonen - Leiden der jungen Hüften
3. Preis: Nadia Wyer - Artemisia absinthium

In seiner Rede konnte der Geschäftsleiter Markus Aeschbach einige Aspekte betreffend MINT-Berufsfelder, und insbesondere das Ingenieurwesen, betonen:

Eine chinesische Weisheit sagt: „Willst du für ein Jahr vorausplanen, so baue Reis. Willst du für ein Jahrzehnt vorausplanen, so pflanze Bäume. Willst du für ein Jahrhundert planen, so bilde Menschen.“

In Berufen, die einen erhöhten wissenschaftlichen Sachverstand in technischen Belangen voraussetzen, also in den MINT-Berufen, zeichnet sich ein struktureller und auf einem hohen Niveau verfestigter Fachkräftemangel ab. Er bedroht Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft und längerfristig die gesellschaftliche Problemlösefähigkeit generell. Ohne nachhaltige Maßnahmen können die dauerhafte Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Volkswirtschaft und damit unser Wohlstand zunehmend gefährdet sein.

Maßgebliche Wirkungsbereiche liegen bei der MINT-Förderung außerhalb des Einflussbereiches des Bildungssystems. Sie betreffen gesellschaftliche Fragen, Rollenverständnisse, Vorstellungen in den Köpfen, welche die Berufs- und Studienwahl entscheidend beeinflussen.

Den Vorurteilen gegenüber MINT-Berufen können konkret folgende Argumente entgegengesetzt werden:

  • Die Problemlösungskapazität technischer Innovationen für Wirtschaft und Gesellschaft hilft dem Fortschritt und somit unserer Wettbewerbsfähigkeit.
  • In den MINT-Berufsfeldern sind Teamarbeiter gefragt.
  • Die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben ist mit gutem Willen und guter Organisation umsetzbar: Beim Ingenieurbüro SRP Ingenieur AG arbeiten z.B. rund 46%, also fast die Hälfte der insgesamt 35 Mitarbeitenden in Teilzeitbeschäftigung.
  • Der hohe Frauenanteil bei der SRP Ingenieur AG von 43% beweist, dass die Arbeit als Ingenieurin sehr erfüllend und spannend sein kann.
  • Neugierige und engagierte, innovative Menschen wie unsere vier Maturandinnen können etwas bewegen! Ingenieurinnen und Ingenieure sind die richtungsweisenden Akteure im Gestaltungsprozess des zukunftsfähigen Lebensraums Schweiz.

Die SRP Ingenieur AG, das Ingenieurbüro für Bau und Umwelt mit Sitz in Brig ist mit 35 Mitarbeiter/innen einer der aktiven Akteure bei der nachhaltigen Gestaltung des Raums Brig, des Kantons Wallis und sogar der Schweiz. In diesem Sinne freut es uns, ein wenig von unserer Philosophie, Einstellung und Engagement an die jungen Forscher weiterzugeben und als Sponsor die Freude der jungen Menschen an den technischen Berufen zu fördern.

Hochwasserschutz Vispa Los 3 Hochwasserschutz Vispa Los 3

Hochwasserschutz Vispa Los 3

Hochwasserschutz Vispa Los 3 Hochwasserschutz Vispa Los 3

Hochwasserschutz Vispa Los 3

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Hochwasserschutz Vispa Los 3

Hochwasserschutz Vispa Los 3 Hochwasserschutz Vispa Los 3

Hochwasserschutz Vispa Los 3

HOCHWASSERSCHUTZ VISPA LOS 3

Im Auftrag der Gemeinde Visp und dem Kanton Wallis hat SRP das Mandat für das Hochwasserschutzprojekt Vispa Los 3 im letzten Herbst erhalten. Die SRP Ingenieur AG tritt hier als Gesamtleiter, Fachplaner, Oberbauleiter und Bauleiter auf. Die SIA-Phasen 4 und 5 werden in diesem Zusammenhang realisiert.

Das Projekt erstreckt sich am rechten Vispa-Ufer zwischen der Landbrücke in Visp und der Autobahnbrücke beim Staldbach. Grundsätzlich wird mit geo- und dammbautechnischen Massnahmen dafür gesorgt, dass beim Bemessungshochwasser die Vispa nach links ausufert. Zudem werden Freispiegelleitungen für Oberflächenwasser in Druckleitungen überführt und neue Schachtbauwerke erstellt, so dass bei hohem Wasserstand in der Vispa der Abfluss vom Oberflächenwasser gewährleistet ist. Die bestehende Holz-Fussgängerbrücke zur Mittelinsel wird auf neue, höhere Widerlager versetzt. Dadurch kann ein Hochwasser mit entsprechendem Freibord unter der Brücke abgeführt werden. Um Synergien zu nutzen, werden in der aktuellen Ausführung im Auftrag der Matterhorn Gotthard Bahn zusätzliche Kabelschutzrohranlagen für die zukünftige Nutzung hergestellt. Zudem wird die bestehende Trinkwasserleitung bis zum Pumpwerk Hohbrunnu erneuert.

Herausfordernd an diesem interessanten Projekt ist die komplexe Koordination, das Arbeiten im nahen Gleisbereich, das Arbeiten an der Vispa mit Schwall und Sunk von Kraftwerken und das Arbeiten im unmittelbaren Bereich der S1 vom Grundwasserpumpwerk Hohbrunnu.